Es gibt vielleicht ein handvoll typische Effektgeräte, welche ein E-Gitarrist haben sollte. Die ersten drei Plätze teilen sich dabei je nach Musikrichtung der Verzerrer, der Hall und in jedem Fall das Wah-Wah, gefolgt vom Chorus, Delay, Kompressor, Fuzz usw. Dabei unterscheidet sich das Wah-Wah aber grundlegend von fast allen Gitarreneffekten, denn es wird in der Regel analog mit dem Fuß, beim Spielen gesteuert. Wo die anderen Effekte nur An- und Ausgeschaltet werden, kann das Wah-Wah beim Spielen den Klang individuell verändern und das machte es bis heute so unverwechselbar und für die meisten Gitarristen auch so unentbehrlich.
Das Ur-Gitarren-Wah-Wah war das Cry-Baby, von dem ich selbst ein Exemplar besitze und es gehört eigentlich zum Repertoire jedes guten E-Gitarristen. Nicht nur weil es Pflicht ist, sondern weil es in vielen Stilrichtungen vielseitig einsetzbar ist. Da man so etwas aber schwer in Worte fassen kann, gibt es nun eine verdiente Dokumentation zum Cry-Baby Wah-Wa. Hier bekommt man neben allen möglichen Entwicklern und Zeitzeugen, auch das Who Is Who der Gitarristenliga zu sehen und zu hören.
Die Dokumentation ist gründlich und doch nicht langweilig. Hier erfährt man auch das Stevie Wonder das Wah-Wah bei seinen Elktroklavieren einsetze, ebenso wie Miles Davis für seine Trompete. Van Halen und Steve Lukather kommen dort ebenso zu Wort wie Kirk Hammett, Zakk Wylde, Paul Gilbert, Slash, Charles Pitts, Clyde McCoy, Buddy Guy, Dennis Coffey, Melvin "Wah-Wah Watson" Ragin, Charles "Skip" Pitts usw. Um es kurz zu machen, es ist ein Pflichtvideo für jeden Stromgitarristen
Musikalisch geht es über den Rock-Sound von Cream mit Eric Clapton, Jimmy Hendrix, dem typischen Funk Songs wie "Papa was a rolling stone" ebenso wie "Shaft" zu den härteren Klängen wie bei Metallica. Hier wird also keine Facette des Wah-Wahs ausgelassen.
Cry Baby: The Pedal That Rocks The World
Cry Baby: The Pedal That Rocks The World tells the story of the wah wah effect pedal, from its invention in 1966 to the present day. Musicians, engineers, and historians discuss the impact of the pedal on popular music and demonstrate the various ways it has been used, as well as how its evolution has improved the ability of artists to express themselves musically. The film features interviews with Brad Plunkett, the inventor of the pedal, plus many other musical luminaries such as Ben Fong-Torres, Eddie Van Halen, Slash, Buddy Guy, Art Thompson, Eddie Kramer, Kirk Hammett, Dweezil Zappa, and Jim Dunlop. These professionals explain how a musical novelty transcended convention and has become timelessly woven into the fabric of modern pop-culture.
Ich habe vorhin diesen alten Stummfilm der Firma Bechstein aus den 1920ern entdeckt. Spannend zu sehen, wie dieses großartige Handwerk damals funktioniert
Wenn man lange auf das Album einer Band warten muss, dann kann man schon mal sehr ungeduldig werden. Wenn man dann auf ein paar Tracks stößt ist die Freude umso größer und der ein oder andere ist...
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Du hast dich gefragt, wie es weiter geht
für das, was du willst, ist es viel zu spät
Du siehst was gut war, und erinnerst dich zurück
und du suchst von damals das glück
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