MusikZeug.de


musikalisches und mehr…

Geklaut: ZZ Top vs. The Rolling Stones vs. Slim Harpo

Beim Tonangeber bin ich über das Stück “Hip Shake” von den Roling Stones gestolpert und man möge es mir verzeihen, ich kannte bisher das Stück nicht. Daher kam es wie es kam, dass mir unweigerlich der Gedanke kam, das Stück kennst Du doch?

Beim näheren Hinhören erkannte ich, dass es nicht das Stück ist mit dem ich es assoziierte, aber der musikalische Aufbau, der Rhythmus der Drumsticks auf dem Rand der Snaredrum und dieser Gitarrenriff, waren so was von identisch.

Also hier das Stück der Stones und man achte auf den Schlagzugrhythmus und den Gitarrenriff.

Rolling Stones – Hipshake & Tumbling Dice 1972

Continue Reading →

Rolling Stones Geschichte – Honky Tonk Woman (Live in Hyde Park 1969) – Brian Jones geht, Mick Taylor kommt

Zu dem Auftritt der Rolling Stones im Jahre 1969 im Hyde Park sollte man wissen, dass die Band da schon seit sieben Jahren existiert, also seit 1962. Genau in diesem Jahr jedoch verstarb der Lead-Gitarrist der Stones Brian Jones. Um genauer zu sein, fand das Konzert 3 Tage nach dem Tod von Brian Jones statt und es ist der erste Auftritt der Stones mit Mick Taylor an der Gitarre.

Rolling Stones – Honky Tonk Woman (Live in Hyde Park 1969)

Link youtube

Um den Hintergrund zu dem für Fans immer noch umstrittenen und mysteriösem Tod von Brian Jones und diesem Konzert zu beleuchten, hier ein kleines Ausschnitt aus der Wikipedia:

“Da die Rolling Stones seit 1967 nicht mehr auf Tournee waren, was wesentlich Jones’ desolatem Zustand zugeschrieben wurde, und Jones’ Anteile an den Studio-Aufnahmen stets weniger wurden, beschlossen die Stones, sich von ihrem früheren Leader zu trennen. Mick Jagger, Keith Richards und Charlie Watts fuhren am 8. Juni 1969 auf die Cotchford Farm und teilten Brian ihren Entschluss mit. Brian Jones akzeptierte ihn und nahm das Angebot der einmaligen Abfindungszahlung von 100.000 Pfund an (sowie 20.000 Pfund jährlich, solange die Rolling Stones existieren). Am 9. Juni 1969 wurde die Presseerklärung herausgegeben. Gemäß seinem ‘alten’ Mentor Alexis Korner schmiedete Brian Pläne zur Gründung einer eigenen progressiven Bluesband, mit der er seine vielschichtigen musikalischen Ideen endlich verwirklichen wollte. Jones schien sich im ländlichen Sussex gut zu erholen.

Am 2. Juli 1969 war der Bauunternehmer Frank Thorogood mit Freundin Janet Lawson bei Jones und Wohlin zu Besuch. Brian wollte mit Thorogood Differenzen wegen angeblich noch ausstehender Gelder für Umbauten auf der Cotchford Farm regeln. Man trank Wein und genoss das Dinner. Es war nach einem heißen Tag auch zu späterer Stunde noch sehr warm. Jones, Wohlin und Thorogood beschlossen, einige Runden im Swimmingpool zu schwimmen. Wohlin verließ den Pool nach kurzer Zeit und kehrte zu Janet Lawson ins Haus zurück. Etwa 10-15 Minuten waren Brian Jones und Frank Thorogood allein im Pool. Als auch Thorogood in das Gebäude kam, um Zigaretten zu holen, bemerkte Janet Lawson aus dem Fenster, dass etwas mit Brian nicht stimmte. Anna Wohlin rannte hinaus und fand Brian Jones auf dem Boden des Swimmingpools liegend.
Er starb vermutlich unter Drogeneinfluss, als offizielle Todesursache wurde aber Tod durch Ertrinken angegeben. Bis heute halten sich allerdings Gerüchte, Jones sei ermordet worden.

Unterstützt wird die Mordtheorie durch den Film Stoned, in welchem Regisseur und Drehbuchautor Stephen Wolley, durch Zeugenaussagen bestärkt, die These vertritt, Jones sei von Thorogood ermordet worden. Im Abspann des Filmes wird erwähnt, dass Frank Thorogood 1993 auf seinem Sterbebett den Mord an Brian Jones gestanden habe.

Ein kostenloses Konzert der Rolling Stones am 5. Juli 1969 im Londoner Hyde Park, das schon vor Jones’ Tod geplant war, wurde zu einer Gedenkfeier an Brian Jones. Auf der Bühne stand ein großes Bild von ihm, Mick Jagger las aus Adonis von Percy Bysshe Shelley und die Rolling Stones ließen Hunderte weißer Schmetterlinge fliegen. Bei diesem Konzert vor 250.000 Fans trat erstmals Jones’ Nachfolger bei den Stones, Mick Taylor, live mit der Band auf.”

via mitgebloggt

Filmkritik: Shine a Light – Rolling Stones

Etwas verspätet nun mein Endruck zu dem Film Shine a Light mit den Rolling Stones, für dessen Verfilmung bzw. filmische Umsetzung eines (bzw. zwei) Konzertauftrittes der Oscarpreisträger Martin Scorsesesa verpflichtet wurde.

Hier wurde keines der großen Stadienkonzert verfilt, sondern zwei Konzerte im New York Beacon Theatre, was dem Ganzen eine recht gemütliche und auch intime Atmosphäre verleiht. Der Film fängt mit schwarz-weißen Filmschnipseln an, die einige der Vorbereitungen zeigen, ebenso wie kurze Momente vor dem Konzert. Zwischen den eigentlichen Film werden ab und zu ein paar Filme und Interviews aus den alten Zeiten der Rolling Stones eingeflochten und das ganze nett ergänzen.

Der Film an sich weißt für mich ein paar merkwürdige Schnitte zwischen den Akteuren auf und einen recht ungenauen Fokus auf selbige. Teilweise viel zu nah und zu wenige Totale. Am Ende des Filmes hatte ich diesen Eindruck nicht mehr, wobei ich da nicht mehr sagen kann ob ich mir hier einfach nur noch an diesen Effekt gewöhnt hatte oder sich die Kameraführung und der Schnitt tatsächlich entspannt hatte.

Störend fand ich auch am Anfang den musikalischen Focus auf die Gitarren, wobei her diese tonal extrem in den Vordergrund gebracht werden. Klar werden die Stones vor allem von der Gitarrenmusik getragen aber zu viel ist zu viel, zumal hier Keith Richards nicht gerade immer so sauber spielt und in Time. Mag sein, dass dies seine Art ist die Musik zu spüren und zu interpretieren aber an einigen Stellen klingt das dann schon enorm schief und falsch. Das seine Gitarren dann auch noch soundtechnisch so in den Vordergrund gepusht wird, macht es auch nicht gerade besser ud wäre im Gesammtmix wohl auch besser aufgehoben.

Klar ist Keith Richard neben Mick Jagger der Mann bei den Stones mit den unverwechselbaren Riffs die deren Songs zu Hits gemacht haben, aber als Gitarrenspieler an sich macht er in “Shine a Light” keine so gute Figur. Dafür brilliert er in seiner typischen, übertriebenen Keith Richard Rolle, da ist er einmalig und unverzichtbar bei den Stones.

Beim reinen Gitarrenspiel weiß hier Ron Wood zu überzeugen. Ob er nun einfache Riffs spielt, sein Bottleneck auf die Seiten rutschen lässt und eher dezent aber dafür aber immer songdienlich seine Gitarre spielt, er ist eindeutig der bessere Gitarrist bei den Stones. Auch als Preson kommt Ron Woods einfach nur sympatisch rüber.

Charlie Watts spielt unbeirrte sein Schlagzeug und es passt einfach, was er da auf seinen für heutige Zeiten eher unterdimensioniertem Schlagzeugset rüber bringt. Klingt, hat groove und ist einfach nur schön solide.

Mick Jagger ist absolut souverän. Auch gegenüber und vor allem mit den sehr gute Gästen wie Christina Aguilera, Buddy Guy und Jack White, weiß er sich nicht zu verstecken aber auch nicht unnötig in den Vordergrund zu drängen. Als Solist ist er präsent und trotzt seines Alters weder lächerlich noch übertrieben sondern gekonnt genial. Da kann man sich noch einiges von dem alten Hasen abschauen.

Alles in allem kann man den Stones hier nur seinen Respekt aussprechen für diese gekonnten Konzerte, die in dieser Form sicherlich auch eine Ausnahme bei den sonstigen Konzertfilmen sind.

Bei Buddy Guy kann man noch am Ende des Songs sehen, wie ihm Keith Richards seine Gitarre mit auf den Weg gibt bzw. schenkt.

Verwundert hat es mich, dass in den ersten Reihen vornehmlich recht junge Frauen zu sehen sind. Sind denn all die mit den Stones gealterten Frauen und Fans nicht mehr so standfest oder wurde hier explicit und in Bezug auf eine möglich fallende Ästhetik für den Film aussortiert?

Denn die meisten Zuschauer im Kino lagen deutlich über dem Altersdurchschnitt der ersten Reihen im dortigem Stones Konzert. auf der anderen Seite, hatte Keith Richards so wenigstens Grund dem einen Mädel im Blauen Shirt o.ä. seinen Zuspruch entgegen zu bringen ;-)

Shine a Light (2008) – Stones Konzert-Film Trailer

Link youtube

The Rolling Stones im Studio

Ein schönes Stück Film über die Rolling Stones im Studio. Dabei aber doch hauptsächlich viel von Jean Luc Godard und das ist bei weitem keine leichte Kost.

Sympathy For The Devil

Link googlevideo

via guitarpimp

Gedanken um die Popmusik

Britney Spears, was soll man dazu noch sagen? Schon gar nicht, wo das Mädel nun so richtig aufgequollen herumtölpelt und nicht nur ihre unteren Regionen zeigt, sondern auch ihre vermehrt auftretende Zellulite. Da gefällt mir doch eine Christina Aguillera um Welten besser und das nicht nur vom Gesang. Ich bin ein Mann und als solcher auch in vielen Belangen ein Chauvinist und vor allem als Spanier, auch ganz und gar ein Macho. Und Christina Aguillera hat daher in meinen Augen und männlich geprägten Blick, einen hohen Schlampenfaktor. Mann umschreibt dies auch gerne mit den Worten, Geile Schnitte.

Aber wenn ich nach dem reinen Gesang gehe, dann ist Pink meine absolute Favoritin. Sie hat eine Stimme, die vom Soul bis zum Rock alles gekonnt rüberbringt und ihre Lieder gefallen mir auch äußerst gut. Zur Zeit cover ich sogar eines ihrer Songs, in meiner Band.

Ich finde sowieso, es gibt unter den Frauen, viel prägnantere Stimmen, als unter den Männern. Tina Turner (Legende), Shade (auch ein lecker Mädel), Madonna (früher lecker, jetzt purer Womanpower), Cher (sehr gutes Bindegewebe) usw. Aber evtl. liegt das auch daran, dass es von den Frauen, so wenige im Popgeschäft geschaft und sich nur jene mit prägnanten Stimmen, jemals durchsetzen konnten? Zumindest fällt es auf, dass es so wenig Frauenbands gibt, welche über die Jahre hinweg bestehen. Wenn man sich so einige Frauenbands anschaut, scheint der Zickenfaktor recht hoch zu sein und hat man sich gerade an eine Frauenband gewöhnt, ist sie auch schon zerbrochen. Die No Angels zerbrachen, als sie anfingen ihre eigene Musik zu machen und ich gerade anfing, gerade diese, zu mögen. Die Bangels, waren auch sehr erfolgreich und dann war Schluß. Nun tingeln sie zwar wieder zusammen durch die Gegend, aber mit dem Erfolg, wird das nun auch nichts mehr. Und wie war das mit Desteny’s Chield? Da war es doch auch der Egotrip, der sich jünger machenden Beyonce Knowles. Also doch Zickenpower?

Die Dixie Chicks sind hier eine eher seltene Ausnahme. Aber vieleicht trügt auch diese Sichtweise, da Bandmäßig, der Musikkomerz tatsächlich sehr Männerdominiert ist. Aber mir fällt keine vergleichbare Band zu den Rolling Stones, in weiblicher Besetzung auf. Sicher, die Männer vögeln sich durch die Groupies durch und die finanzielle Abfindung ihrer Sprößlinge muß mann ja irgendwie finanzieren, so dass dort der Zusammenhalt der Band gewährleistet ist. Aber das kann es doch auch nicht alleine sein, oder? Denn Frauenpower mit ebenso hohem sexuellem Verlangem, sieht man ja auch bei den weiblichen Einzelkämpferinnen. Und dort läßt sich dies auch recht gut mit der Karriere vereinbaren. Die Mutterschaftsproblematik, kann hier doch nicht wirklich der Grund sein.

Wenn ich jedoch mal wieder auf die Stimmen zurückkomme, so gibt es auch unter den Männern sehr charakteristische Stimmen. Elvis Presley, Sting (The Police), Bon Scott (AC/DC), Terence Trent D’Arby (kennt den noch jemand?), James Brown, Michael Jackson, Prince, Dean Martin, Frank Sinatra, Michael Bolton, Jason Kay (Jamiroquai) uva.

Sieht ja doch gar nicht so Schlecht aus für die Männerstimmen. Ob es da die Masse macht?

Appropos Michale Jackson. Ohne zweifel ein Spitzenentertainer und Wegeweißer, sowie Visionär in Sachen Videos. Was war der Typ damals prägend und was hat Quincy Jones auf dem Album Thriller, für geniale Musiker zusammengetragen. Als Gitarrist für mich natürlich Eddie Van Halen und Steve Lukather (TOTO). Schon ein hervorragendes Stück Albumgeschichte. Und dann der stetige aber nicht mehr auzuhaltene Verfall des King of Pop. Wo andere Drogen nehmen und sich durch die weibliche Hemisphäre vögeln, läßt er Chirurgen an sich rumbasteln und wird so weiß, wie bester italiänischer Marmor. Nebenbei umgibt er sich mit Kindern und wird der Pädophelie bezichtigt.

An dieser Stelle muß ich sagen, dass ich ihn für keinen Pädophilen halte. Ich halte ihn für einen der a-sexuellsten Menschen überhaupt. Da hat er eine gar nicht so unansehliche Frau, wie Lisa Marie Presley und dann passiert nichts. Die Vereinigung des Kink of Pop mit der Tochter vom King of Rock’n'Roll. Was hätte da genetische Musikgeschichte entstehen können? Aber Null! Niente! Rien! Absolut, tote Hose!

Die Frau seiner jetzigen Kinder, wurde mittels körperloser Besahmungsinjektion, durch ihn befruchtet. Ich wette dieser Typ verwandelt sich trotz komplettem Pikmentverlußt, in ein rotes Ampelmännchen, wenn er sich vor einer anderen Person ausziehen soll.

Prince dagegen hat es früher doch recht wild getrieben und auch in seinen Songs kein Blatt vorm Mund genommen, wenn es ums Thema Sex ging. Nun gehört er den Zeugen Jehovas an und propagiert die Monogamie. Ist ja auch leichter so, wenn man zuvor viel Gelegenheit hatte, sich die Hörner bei Zeiten abzustoßen. In das gleiches Horn stößt da ja auch Sting und weitere geläuterte Prominente.

Ja ja, erst Hui und dann Pfui.

Wie wäre es mit einem Kloster für alternde Showstars?

Aber wie um alles in der Welt, wenn nicht aus finanziellen Gründen, kann man sich mit einem Deppen wie Dieter Bohlen abgeben? Und bei aller finanziellen Not, muß man sich da auch noch ein Kind von dem machen lassen? Ich finde dieser Typ ist das Abschreckendste, was die deutsche Musikszene zu bieten hat.
Bei ihm merkt man aber, den gelernten Kaufmann. Dieser Typ weiß, seinen Sound und seine Melodie immer und immer wieder zu verkaufen. Im übrigen steht er da nicht alleine da. Scooter sind da für mich z.B., reine Technobohlens.

Mag das erste Lied noch nett gewesen sen, so wundert man sich bei beiden, warum der selbe Titel unter anderem Namen immer wieder neu auf dem Markt gebracht wird und sich auch noch so gut verkauft.

Und ja, mitlerweile kenne ich sogar die Klientel, von Dieter Bohlen und es erschreckt mich aufs neue, was das für Menschen sind, die ohne ansonsten aufzufallen, neben uns existieren.

Und so hoffe ich doch, dass du als Leser hier, kein Blue System Hörer bist und keine Platten von Modern Talking im Schrank hast, die nich mit irgendwelchen bösen Flüchen und Stecknadeln verziert sind.