Update auf Ubuntu 7.10 Gutsy
Soeben habe ich das Update auf das neue Ubuntu-Linux-Betriebssystem durchgeführt und somit von Feisty auf die Ubuntuversion 7.10 namens Gutsy upgedatet.
Wer hier etwas länger mit liest weiß, dass ich aufgrund des grandiosen Microsoft Betriebssystem Windows Vista auf Ubuntu-Linux umgestiegen bin, welches seitdem mein Arbeitssystem darstellt und Windows Vista für das ein oder andere Spiel und spezielle Video- und Audioanwendungen seinen Platz auf der Festplatte noch zu rechtfertigen weiß. Obwohl ich das Problem unter Windows-Vista mit den fehlenden Ton bei Flashanwendungen immer noch nicht in den Griff bekommen habe und auch so Ubuntu für Youtube & Co herhalten muss.
Bis auf einige Kleinigkeiten bin ich seit ich auf Ubuntu umgestiegen bin, sehr zufrieden mit Linux und den fast immer passenden, kostenlosen Programmen, welche sich so kinderleicht über die Paketverwaltung installieren und aktuell halten lassen. Auch dieses Update von Feisty auf Gutsy, verlief reibungslos. Gut, ich habe auch eine Nvidia Grafikkarte und habe somit nicht die Probleme, welche ATI-Grafigkartenbesitzer so unter Linux bekommen können.
Das einzige kleine Problem was mir bisher aufgefallen ist, ist dass das Email-Programm Evolution seinen Spamfiltersprachschatz verloren hat und nun alles neu erlernen muss. Bei einem kompletten Betriebssystemupdate, ein doch relativ kleiner und verschmerzbares Problem.
Mit Windows Vista hatte ich ja sogar Probleme deren eigenen Festplatte zu Partitionieren, aber mit Ubuntu-Gutsy kann man nun nicht nur NTFS-Partitionen lesen, sondern jetzt sogar auch beschreiben. Auch der 3D-Fenstermanager Compiz hält unter Ubuntu-Gutsy nun standardmäßig Einzug in das Betriebssystem, was ich allerdings schon unter Feisty ausprobiert hatte. Auch wenn die Effekte toll sind und sowohl Windows-Vista als auch Apple bei ihren Desktop-Effekten weit hinter sich lassen, war es mir einfach zu viel für ein produktives Arbeiten und habe es ausgeschaltet gelassen. Aber jedem das Seine!
Ansonsten hat man weitere Dinge wie die Hardwareerkennung bei den Druckern überarbeitet und sinvoll ergänzt, aber alles in allem dennoch dezent und gemäßigt, was ich nur begrüßen kann. Also alles in allem, ein sehr positive Bilanz für Ubuntu und Linux. So kann es gerne weitergehen.



Den 3D-Desktop habe ich auch wieder ausgeschaltet. Zum Angeben ist das ganz nett, aber produktiver finde ich auch die Standard-Oberfläche, bei mir KDE.
Ich benutze Thunderbird statt Evolution, weshalb mir alle Mails erhalten blieben und ich sogar auf ein und denselben Mailordner unter Linux und Windows zugreifen kann! Das ist sehr praktisch.
Als Terminplaner läuft bei mir das KDE-Programm Kontact, welches für meine Zwecke vollkommen ausreicht.
Nun denn, viel Spaß noch mit Ubuntu!
Rechtzeitig zum Release der neuen Ubuntuversion 7.10 Gutsy, wurde nun auch Ubuntu Studio, eine spezielle Ubuntulösung für Künstler im Audio, Video und Grafikbereich, auf dessen Basis veröffentlicht und steht nun zum Download bereit. Gegenüber der vorherig