Linux das Schmarotzersystem
Laut meinem Arbeitskollegen, wird Linux bei seinen Leuten als Schmarotzersystem tituliert, weil es dort ja alles umsonst gibt.
Ja, damit kommen Windows-User nicht klar
Und um zu erfahren, wie das alles so gekommen ist, gibt es zwei sehr gute Filme, die man sich im Netz in voller Länge anschauen kann. Windows- und Apple-User können sich auch noch eine andere Dokumentation antun.
Der erste und 85 Minütige Film „Revolution OS“ ist eine 2001 realisierte Kino-Dokumentation, die die Geschichte von GNU/Linux, Freier Software und der Open-Source-Bewegung erzählt.
Link googlevideo
Der zweite Film, „Codename: Linux“ ist ein 2001 realisierter, 52-minütiger Dokumentarfilm. Erzählt wird die Geschichte von GNU/Linux, Freier Software und der Open-Source-Bewegung.
Den Film kann man sich auf archive.org, online anschauen oder in besserer Qualität als DIVX-Film, herunterladen. Dabei ist die hier gezeigte ARTE-Dokumentation mit deutschem Text nachgesprochen und untertitelt.



Hallo,
das mit den Schmarotzern ist mehrfach unsinnig. Zum einen meint dieser Begriff, dass ein Lebewesen auf den Kosten eines anderen lebt. Das ist bei Linux nicht so. Zum Zweiten wird dieses System programmiert, damit Menschen es nutzen. Die Programierer würden einen geringeren ideelen Wert bekommen, wenn niemand oder nur wenige dies nutzen würden. Ein dritter Grund wieso dieser Begriff nicht richtig ist, hängt damit zusammen, dass Open-Source gar nicht so stark trennt zwischen Programmierern und Nutzern. Es gibt viele Möglichkeiten sich einzubringen. Z.B. auch als Übersetzer von Programmteilen.
Die Kritiker von Linux haben lange Zeit versucht dies klein zu machen, indem sie behaupteten, es funktioniere nicht oder sei nur was für Experten. Da dies nicht mehr aufrecht zu halten ist versuchen sie es jetzt auf die moralische Tour.
Viele Grüße
Thomas