Rockmusiker zerlegen Hotelzimmer und hinterlassen dort Schlachtfelder und gebrochene Groupie Herzen. Manche zumindest und dies zu meist auch erst, wenn ihnen der Erfolg zu Kopf gestiegen ist. Aber in ihrer Jugend, als Kinder, da waren nicht wenige brave Muttersöhnchen.
Jimmy Page, seines Zeichen Gitarrist der bekannten Rockbands Yardbirds und Led Zeppelin, hat auch recht unspektakulär an der Gitarre angefangen und dort in einer Skiffle Band gespielt.
Was ist Skiffle?
Die Wikipedia verkündet das folgende dazu:
“Skiffle ist Musik, die auch auf unkonventionellen, improvisierten Instrumenten gemacht wird. Nicht der Wert des Instruments ist entscheidend, sondern der Spaß und die Geräuschentwicklung. Neben der Gitarre und Banjo findet man Waschbrett und Teekistenbass, selbst Geräte wie Eimer, Tonne und Gießkanne finden Verwendung. Mit diesem Instrumentarium wird eine Musik erzeugt, die ihre Hörer oft durch ihre Originalität verblüfft.”
So viel schlauer bin ich daraus zwar auch nicht geworden, aber dafür gibt es ein Video von Jimmy Page, was ihn 1957 in der Huw Wheldon Show bei BBC TV zeigt. Neben den beiden Songs “Mama Don’t Want To Skiffle Anymore” und “Cotton Song (Cotton Fields)” sollte man sich auch unbedingt das Interview zwischen den Stücken antun. Dort erfährt man, dass Jimmy Page durchaus sehr bürgerlich zu dieser Zeit dachte und Biologe werden wollte und auch dass der Bassist seinen Bass selbst zusammengebastelt hat.
Viel Spaß beim betrachten dieser Videoperle:
Jimmy Page 1957 Skiffle Band



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