«The Well, Part I» aus Howald`s kommenden Album «Set Out to Meet Beauty»



In der Vergangenheit hat sich David Howald vorallem als Frontfigur der Band Tranqualizer einen Namen gemacht. Durch seinem expressiven Gesangsstil verschaffte er sich sowohl in der alternativen Rockszene als auch bei Hörern jenseits des Genres schnell Gehör. Die aussergewöhnlich emotionale Musik, welche er dazumals selbst als Soulrock betitelte,schien auf Anhieb allerorts die Herzen zu öffnen.

Ursp...rünglich kam Howald als Fünfzehn Jähriger, stark vom französischen Dichter Charles Baudelaire geprägt, übers Gedichteschreiben dazu in Versen, Strophen und schliesslich in Songs zu denken. Mit im Autodidakt erworbenen Fähigkeiten auf Piano und Gitarre, fing er an seine meist düster phantastischen und von Selbstreflexion beherrschten Texte zu untermauern. Bald schon fand Howald in seiner Stimme sein persönlichstes und wertvollstes Instrument. In seinen ersten Bandprojekten kristallisierte er sich schnell als führender Songschreiber und Visionär heraus.

Trotzdem dauerte es bis zu Howalds Zweiundzwanzigstem Lebensjahr bis er mit Tranqualizer sein erstes Album das wutentbrannte und zugleich episch balladeske “Vampire in a Hurry” veröffentlichte. Manche der darauf enthaltenen Songs nimmt er danach als Solokünstler in sein Repertoire auf.

Mitte 2010 lässt Howald die Band hinter sich und geht endgültig seinen eigenen Weg. So tritt er von nun an manchmal in rockigerer, und manchmal in puristisch intimer und fast schon kammermusikalischer Manier am Piano auf. Immer aber in seiner eigenwillig eindringlich und authentischen Art. Das Herz eines jeden Songs sind nun umso mehr die gesungenen Worte.

Nun soll 2011 in Form eines Albums namens “Set Out to Meet Beauty” die Summe von Howalds bisherigem Schaffen erscheinen. Ein 14 Songs starkes Werk von poetischer Wucht auf welchem Klassik auf Gospel und Unzerstörbares auf zutiefst Verletzliches trifft.